Korallenmädchen

Sie ist die Freundin der Meeresbewohner, sie lebt im Korallenriff, worin sie sich wunderbar verstecken kann.

Doch sie und ihre Freunde sind bedroht. Schwermetalle, Mikroplastik, Erderwärmung, etc. machen ihnen das Leben immer schwerer.

Falls du dem Korallenmädchen im Meer begegnest, sei vorsichtig, denn sie ist schreckhaft und sehr empfindsam. Aber für die meisten Menschen ist sie unsichtbar.

Vielleicht traut sie sich hervor, um dir die Schönheit ihrer Unterwasserwelt zu zeigen. Du wirst dich verlieben und alles daran setzen, sie zu retten.

coral girl, illustration

Traurigkeit

Sie steht am Ufer und weiß nicht mehr, wer sie ist und wie sie hierher gekommen ist.

Die nassen Haare und die Badekappe deuten darauf hin, dass sie wohl schwimmen war. Doch sie erinnert sich nicht. Warum war sie schwimmen gegangen? Wohin will sie? Wartet jemand auf sie?

Das Einzige, was sich in ihr ausbreitet, ist eine unendliche Erschöpfung und tiefe Traurigkeit.

Freiheit im Gewitterregen

Heute war ich endlich mal wieder länger laufen, mit Lieblingsmusik im Ohr. Vorgenommen hatte ich mir mindestens 10 km. Zu Beginn ging es teils ziemlich bergauf in den Taunus.

Oben genoss ich dann die kleinen Trails, vorbei an noch immer vielen Sturmschäden.

Während ich auf dem Weg abwärts förmlich vor mich hin zu fliegen schien, krachte es plötzlich und die ersten Regentropfen fielen. Welch Erfrischung!

Etwas später wurde daraus ein richtiges Sommergewitter mit heftigem Regen. Innerhalb weniger Minuten war ich triefend nass, doch es störte nicht. Im Gegenteil – welch Freiheit und Glücksgefühl, so durch den prasselnden Regen zu rennen.

Naturgewalt, die beste Musik und die eigene Kraft zu spüren – genau diese Kombination machte diesen Lauf zu etwas Besonderem. Sehr dankbar bin ich dafür.

Ein ganzes Universum für Ohren und Seele

Nachdem meine inzwischen 17jährige Tochter seit Jahren versucht, mir Spotify schmackhaft zu machen (natürlich gerne die family premium version, haha) und ich es bisher mied, habe ich seit gestern nun doch das günstige 3-Monats-Test-Abo gekauft.

Und? Ich komme nicht mehr vom Hören weg. Musik, vor allem progressive Rockmusik spielt hier ja seit langem eine große Rolle, doch nun eröffnen sich weitere, alte und neue Welten.

Hätte es diese Art Streaming-Dienste schon zu meiner Teenagerzeit gegeben, was für ein Paradies das gewesen wäre!

Ich konnte mir damals kaum leisten Alben zu kaufen. Radio war mein bester Freund und der Zusammenschnitt von Mixtapes eine Kunst jeden Musikliebhabers.

Doch so blieb viel ausgezeichnete Musik vor mir verborgen, die ich Dank Internet erst Jahre später entdeckte.

Nun tauche ich wieder ab ins Universum der Playlists und „dir-könnte-auch-gefallen“…

I want to fly

Illustration Porträt

I want to feel my life
Still belongs to me
No matter what
I want to fly
I want to flap my wings
And cause a hurricane in your heart

Butterflies
Better lies than hate
But I can’t pretend anymore
I’m tired of suppressing all of my needs
I want to belong to the cloudless sky
Not to the shaded ground

(aus: Caterpillar and the barbed wireRIVERSIDE)

Manchmal hilft Kritzeln oder Malen. Und Musik.

Out of this world

Auch wenn man nicht wirklich aus der Realität flüchten kann, gibt es Momente, in denen ich mir Dinge wünsche wie ein Raumschiff, eine Zeitmaschine, eine Tarnkappe und derlei Dinge, die man mal eben in der Hosentasche mit sich herum trägt, um sie im passenden Moment zu gebrauchen.

„I want my time with you“

Ich verrate hiermit lieber nicht, wie viele Kilometer ich trotz der um sich greifenden #Flygskam (einem weiteren Umwelttrend aus Schweden) in den letzten Wochen mit dem Flugzeug zurück gelegt habe. 2019 scheint das Jahr der Städte zu sein. Ponta Delgada, Marrakech, Paris, Lissabon, London. (Nach Paris reiste ich immerhin mit dem Zug.) Und wenn ich könnte, würde ich auch Orte außerhalb unseres Planeten besuchen.

Dieses Umherreisen dient nicht dazu, Orte zu sammeln oder um sie auf der Landkarte abzuhaken, sondern um in sie einzutauchen, einen Eindruck von ihnen und von der Welt zu bekommen, sie zu erfahren und zu erfühlen. Es ist natürlich nur ein kleiner Einblick, doch ich möchte Erinnerungen an Paris, London, Pico, Katmandu, Abisko, Lalomanu oder die Insel Olchon haben, möchte wissen, wie es dort riecht, ein Bild im Kopf haben, ein Gefühl wieder hervor holen können, wenn mir jemand den Namen des Ortes sagt, bevor ich diese Welt verlasse.