Ein neues Lauf-Abenteuer

Ich könnte jetzt hier das obligatorische Instagram Foto meines quadratisch angeordneten Lauf-Kits einfügen, doch habe ich gar kein solches.

Auf geht’s nach Südengland! Ein neues Abenteuer wartet. Fast genau ein Jahr nach meinem völlig verrückten Marathon-Trip nach Marrakesch bin ich erneut unterwegs um mich zu quälen. Der South Devon Ultra soll es diesmal sein und somit ein neuer Meilenstein: Ultradistanz!

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Little Sad Cat

Manchmal ist es einfach schwer, nicht zu verzweifeln.

Die Nacht bereits schlaflos und herzklopfend verbracht, wendet sich das Ende des Tages wenigstens etwas zum Guten und erstaunt mich einmal wieder, wie dadurch das Fünkchen Hoffnung in Fröhlichkeit aufblüht.

Nun bin ich gespannt, wieviel Zeit vergehen wird, bis die „little sad cat“ sich erneut auf meine Schulter setzt…

Pause von allem am Polarkreis

Die letzten Tage habe/bin ich:

  • zum Geburtstag am Polarkreis mit Schokoladenkuchen und mir von vorangegangen Reisen bekannten Gästen überrascht worden
  • in einer Gegend ohne jegliches künstliches Licht unter klarem Himmel gestanden und mich über Sternschnuppen gefreut
  • wunderbares, selbst geschöpftes Quellwasser getrunken
  • Rentiere, Elche, lustige Hunde und Menschen getroffen
  • gut gegessen
  • in der Sauna geschwitzt
  • Feuer gemacht
  • nackt im Schnee gestanden
  • bei Minusgraden und Kerzenschein auf dem Plumpsklo gesessen
  • viel gelacht
  • gut geschlafen
  • Ruhe getankt
Toilettenkerze
Rentier

Und ich bin über die zugefrorene Ostsee gelaufen – wie schon als Kind einmal an der ostdeutschen Küste – nur dieses Mal am anderen „Ende“.

5 Tage Auszeit und so viele Eindrücke, viel erlebt.

Danke, Universum 🙂

zugefrorene Ostsee bei Luleå

Nordschweden 4.0

Es ist 15:40 Uhr und ich mache ein paar Schnappschüsse aus dem SAS Flieger, der uns von Arlanda nach Luleå bringt, während wir zur Startbahn rollen und schließlich sehr wackelig abheben. Über den Wolken wird es ruhig und ich kann noch den Rest des Sonnenuntergangs am Horizont sehen.

Zum vierten Mal bin ich nun unterwegs nach Lappland, diesmal ohne Nachtzug, sondern aufgrund der begrenzten Zeit ganz unökologisch per Flugzeug. Morgen, an meinem 43. Geburtstag, fahren wir den Rest der Strecke von Luleå nach Nattavaara.

Aber erstmal freue ich mich auf eine Nacht in dem Hotel, das uns vor ziemlich genau 3 Jahren als „Notunterkunft“ nach einer langen kalten Nacht im liegen gebliebenen Nachtzug diente. Damals konnten wir uns nur kurz im Clarion Sense aufhalten. Die Zeit reichte für eine heiße Dusche und ein grandioses (wenn nicht sogar das bis dahin beste) Hotel-Frühstück.