Der Januar

Inspiriert von Erich Kästners Gedicht entstand diese schnelle Zeichnung, eher eine Skizze.

Kann man ein Gedicht lieb haben? Ja. Dieses traf mich mitten in mein Herz.

„Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. (…)
Man steht am Fenster und wird langsam alt.“

I want to fly

Illustration Porträt

I want to feel my life
Still belongs to me
No matter what
I want to fly
I want to flap my wings
And cause a hurricane in your heart

Butterflies
Better lies than hate
But I can’t pretend anymore
I’m tired of suppressing all of my needs
I want to belong to the cloudless sky
Not to the shaded ground

(aus: Caterpillar and the barbed wireRIVERSIDE)

Manchmal hilft Kritzeln oder Malen. Und Musik.

Das Schicksal winkt wie wild

Parallelen. Immer wieder.

Namen. Sie hat denselben wie sie!

Orte.

Gefühle.

Da ist es wieder, dieses Gefühl, das Schicksal hätte es so vorgesehen.

Warum sonst all diese Parallelen?

Einbildung?

Titel in Zeitschriften, Erzählungen von Freunden, Begegnungen, Begebenheiten – alles nur Einbildung?

Ach, ich bin verrückt, alles Wunschdenken, Träumerei.

Was, wenn nicht?

Vertrauen.

Sinnbilder

Das ist Sehnsucht. Sie kann nicht reden. Aber sie kann fühlen. Und sie fühlt unendlich.

Illustration, Mädchen ohne Mund, umringt von Schmetterlingen, blaue Haare

Sie würde gern so vieles tun, doch das kann sie nicht, denn sie ist die Sehnsucht.

Manchmal setze ich mich neben sie und erzähle ihr, wie sehr sie mich immer wieder in ihren Bann zieht, wie sehr ich sie brauche, genieße und auch unter ihr leide.
Dann schaut sie mich durchdringend an und nimmt mich in den Arm.

Manchmal ist es so schlimm, dass ich es kaum mit ihr aushalte. Dann kann es passieren, dass ich ihr nachgebe. Ich laufe ihr nach und lasse mich ganz auf sie ein. Sie führt mich dann oft auf meinen Laufrunden durch den Wald oder an entfernte Orte, wie die Azoren oder Marrakesch oder sogar auf einen Jakobsweg

Illustration, Mädchen, das Schmetterling hinterher schaut

Ich mag sie, die Sehnsucht. Ohne sie hätte ich so vieles nicht entdeckt. Sie ist übrigens die Schwester von Melancholie. Manchmal treffe ich beide und oft verwechsele ich sie auch.

Stille

Kein Bing, kein Kling
Kein Bild, kein Text

Nur Stille

Keine Worte, keine Gesten

Nur Stille

Wortlose Leere starrt mich an,
Leere macht sich in mir breit

Stille

Fragen formieren sich,
Antworten gibt es nicht

Unerträgliche Stille

Sorge

Schiebe sie weg, glaube, Antworten zu kennen – und wenn ich irre?

Vernunft

Sachliches Denken vertuscht Sorgen

Stille bleibt

Ausnahmsweise diesmal tränenlos
Genug geweint, genug zermürbt

Genug Stille gesucht um Antworten zu finden, die es vielleicht nicht gibt

Worte quellen in meinem Hirn zu Wolken auf und quälen mein Herz

Narben beginnen erneut zu schmerzen und drohen aufzubrechen

Wut beginnt Sorge zu vertreiben, brüllt „Was willst du eigentlich? Mit welchem Recht begehrst du auf?“

Begierde, Leidenschaft und Neugier pochen auf ihr Recht auf Dasein

Wut kontert mit Schuld

Aha, schuldig ist aber auch die andere Seite, die jetzt nur für Stille sorgt

Kann man aktiv Stille herbeiführen? Passiert diese nicht nur durch Passivität?

Kein Knoten platzt, keine Lösung, keine Klarheit wagen sich aus dem Gedankendschungel

Nur die Erinnerung flüstert ab und zu „Pling pling, schau, dies hier und jenes da, weißt du noch?“

Möchte schreien, aber ja doch! Genau deshalb ja!

Erinnerung an Freude und Leid, an Leidenschaft, Genuss und Sehnsucht

Schmerzen. Trauer. Wut.

Das Ende, so etwa? Weiß nichts mehr, fühle nichts mehr

Ruhe – ruh dich aus, lass los!

Birdy – Musik fühlen

peter gabriel, cover, birdy

Ich sitze im Auto, fahre die Serpentinenstraße zum Vulkan hoch. Mein Smartphone spielt über die Auto-Lautsprecher Peter Gabriels Musik ab.Weg im Nebel
Dunkle, dumpfe Trommeltöne, schwere Bässe und langgezogene Bläsertöne dröhnen laut durch mich durch. Sie durchfließen meinen Kopf, meinen Körper, machen Gänsehaut, bringen mich innerhalb weniger Sekunden in eine andere Welt. Weiterlesen „Birdy – Musik fühlen“