Der Januar

Inspiriert von Erich Kästners Gedicht entstand diese schnelle Zeichnung, eher eine Skizze.

Kann man ein Gedicht lieb haben? Ja. Dieses traf mich mitten in mein Herz.

„Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. (…)
Man steht am Fenster und wird langsam alt.“

Ein ganzes Universum für Ohren und Seele

Nachdem meine inzwischen 17jährige Tochter seit Jahren versucht, mir Spotify schmackhaft zu machen (natürlich gerne die family premium version, haha) und ich es bisher mied, habe ich seit gestern nun doch das günstige 3-Monats-Test-Abo gekauft.

Und? Ich komme nicht mehr vom Hören weg. Musik, vor allem progressive Rockmusik spielt hier ja seit langem eine große Rolle, doch nun eröffnen sich weitere, alte und neue Welten.

Hätte es diese Art Streaming-Dienste schon zu meiner Teenagerzeit gegeben, was für ein Paradies das gewesen wäre!

Ich konnte mir damals kaum leisten Alben zu kaufen. Radio war mein bester Freund und der Zusammenschnitt von Mixtapes eine Kunst jeden Musikliebhabers.

Doch so blieb viel ausgezeichnete Musik vor mir verborgen, die ich Dank Internet erst Jahre später entdeckte.

Nun tauche ich wieder ab ins Universum der Playlists und „dir-könnte-auch-gefallen“…

Das Schicksal winkt wie wild

Parallelen. Immer wieder.

Namen. Sie hat denselben wie sie!

Orte.

Gefühle.

Da ist es wieder, dieses Gefühl, das Schicksal hätte es so vorgesehen.

Warum sonst all diese Parallelen?

Einbildung?

Titel in Zeitschriften, Erzählungen von Freunden, Begegnungen, Begebenheiten – alles nur Einbildung?

Ach, ich bin verrückt, alles Wunschdenken, Träumerei.

Was, wenn nicht?

Vertrauen.

Stille

Kein Bing, kein Kling
Kein Bild, kein Text

Nur Stille

Keine Worte, keine Gesten

Nur Stille

Wortlose Leere starrt mich an,
Leere macht sich in mir breit

Stille

Fragen formieren sich,
Antworten gibt es nicht

Unerträgliche Stille

Sorge

Schiebe sie weg, glaube, Antworten zu kennen – und wenn ich irre?

Vernunft

Sachliches Denken vertuscht Sorgen

Stille bleibt

Ausnahmsweise diesmal tränenlos
Genug geweint, genug zermürbt

Genug Stille gesucht um Antworten zu finden, die es vielleicht nicht gibt

Worte quellen in meinem Hirn zu Wolken auf und quälen mein Herz

Narben beginnen erneut zu schmerzen und drohen aufzubrechen

Wut beginnt Sorge zu vertreiben, brüllt „Was willst du eigentlich? Mit welchem Recht begehrst du auf?“

Begierde, Leidenschaft und Neugier pochen auf ihr Recht auf Dasein

Wut kontert mit Schuld

Aha, schuldig ist aber auch die andere Seite, die jetzt nur für Stille sorgt

Kann man aktiv Stille herbeiführen? Passiert diese nicht nur durch Passivität?

Kein Knoten platzt, keine Lösung, keine Klarheit wagen sich aus dem Gedankendschungel

Nur die Erinnerung flüstert ab und zu „Pling pling, schau, dies hier und jenes da, weißt du noch?“

Möchte schreien, aber ja doch! Genau deshalb ja!

Erinnerung an Freude und Leid, an Leidenschaft, Genuss und Sehnsucht

Schmerzen. Trauer. Wut.

Das Ende, so etwa? Weiß nichts mehr, fühle nichts mehr

Ruhe – ruh dich aus, lass los!

Birdy – Musik fühlen

peter gabriel, cover, birdy

Ich sitze im Auto, fahre die Serpentinenstraße zum Vulkan hoch. Mein Smartphone spielt über die Auto-Lautsprecher Peter Gabriels Musik ab.Weg im Nebel
Dunkle, dumpfe Trommeltöne, schwere Bässe und langgezogene Bläsertöne dröhnen laut durch mich durch. Sie durchfließen meinen Kopf, meinen Körper, machen Gänsehaut, bringen mich innerhalb weniger Sekunden in eine andere Welt. Weiterlesen „Birdy – Musik fühlen“

Le Petit Prince – was für die Ohren

Foto eines Kindes, das am Fuß einer riesigen Sanddüne steht. Erinnert an den Kleinen Prinz

Riccardo Romano, italienischer Musiker und Komponist, u.a. bekannt als Mitglied der Progressive Rock Band Ranestrane, hat eine Rock-Oper geschrieben.

B612 – Inspiriert von Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz

Etwas ausgelutscht, das Thema…? Ganz und gar nicht. Ich kann nicht aufhören, das Album zu hören. Vor allem draußen beim Laufen, auf dem Weg zur Arbeit, bei der Arbeit, zwischendurch laut zu Hause…  Weiterlesen „Le Petit Prince – was für die Ohren“