Der Januar

Inspiriert von Erich Kästners Gedicht entstand diese schnelle Zeichnung, eher eine Skizze.

Kann man ein Gedicht lieb haben? Ja. Dieses traf mich mitten in mein Herz.

„Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. (…)
Man steht am Fenster und wird langsam alt.“

Pinguine finden

Seit etwa einer Woche trage ich nun Reisedaten nach, lade Fotos und GPX Dateien hoch und schwelge dabei in Erinnerungen. Ich hüpfe von Frankfurt nach Phoenix oder Windhoek, ein paar Minuten später bin ich auf dem Tafelberg in Kapstadt, in Chile oder am Indischen Ozean, einen Tag danach auf Lanzarote, in Norwegen,…

Was ist passiert? Ich habe die Seite findpenguins * entdeckt, die es auch als App gibt. Sie bietet den kostenlosen Service, Reise“Tagebücher“ zu führen, seine Reisen und Ausflüge zu dokumentieren, inklusive Kartenmaterial. Alles sehr komfortabel und schön anzusehen. Und eine weitere Möglichkeit, viel Zeit am Computer zu verbrennen…




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I want to fly

Illustration Porträt

I want to feel my life
Still belongs to me
No matter what
I want to fly
I want to flap my wings
And cause a hurricane in your heart

Butterflies
Better lies than hate
But I can’t pretend anymore
I’m tired of suppressing all of my needs
I want to belong to the cloudless sky
Not to the shaded ground

(aus: Caterpillar and the barbed wireRIVERSIDE)

Manchmal hilft Kritzeln oder Malen. Und Musik.

Anderswo

Etosha Nationalpark, Nambia, Afrika

Ein junger Mann durchquert Afrika, wirklich von „ganz unten nach ganz oben“, mit dem Fahrrad und größtenteils alleine.

Er trotzt allen Anstrengungen, vor allem dem Allein-mit-sich-sein, entdeckt diesen Kontinent hautnah und scheinbar ohne Berührungsängste. Er trifft auf Menschen, Tiere, atemberaubende Landschaft, erlebt Gastfreundschaft, Freundlichkeit, Schönheit, Strapazen, Krankheit und findet zu sich selbst.

Anderswo – Allein in Afrika

So lautet der Titel des Films von Anselm, der mich gestern im Kino ebenso begeisterte wie schon der Film „Weit.“ von Gwen und Patrick.

Unbedingte Anguck-Empfehlung! Aber Vorsicht: macht Fernweh und baut Grenzen im Kopf ab 😉

Sinnbilder

Das ist Sehnsucht. Sie kann nicht reden. Aber sie kann fühlen. Und sie fühlt unendlich.

Illustration, Mädchen ohne Mund, umringt von Schmetterlingen, blaue Haare

Sie würde gern so vieles tun, doch das kann sie nicht, denn sie ist die Sehnsucht.

Manchmal setze ich mich neben sie und erzähle ihr, wie sehr sie mich immer wieder in ihren Bann zieht, wie sehr ich sie brauche, genieße und auch unter ihr leide.
Dann schaut sie mich durchdringend an und nimmt mich in den Arm.

Manchmal ist es so schlimm, dass ich es kaum mit ihr aushalte. Dann kann es passieren, dass ich ihr nachgebe. Ich laufe ihr nach und lasse mich ganz auf sie ein. Sie führt mich dann oft auf meinen Laufrunden durch den Wald oder an entfernte Orte, wie die Azoren oder Marrakesch oder sogar auf einen Jakobsweg

Illustration, Mädchen, das Schmetterling hinterher schaut

Ich mag sie, die Sehnsucht. Ohne sie hätte ich so vieles nicht entdeckt. Sie ist übrigens die Schwester von Melancholie. Manchmal treffe ich beide und oft verwechsele ich sie auch.

Zugvögel

Die ersten Kraniche wurden gerade in Deutschland gesichtet, auf dem Weg zu ihren Brutplätzen. Ist der Winter also schon vorbei? Ich hoffe sehr für Sie, dass kein Kälteeinbruch mehr kommt, wie so oft in den letzten Jahren noch spät im Februar oder März!

Kraniche und Wildgänse stehen für mich so sehr für Fernweh, Sehnsucht und Reiselust.

Kaum bin ich von einer Reise zurück, könnte ich schon wieder los.

Und so kommt mir der Wunsch des Sohnes gerade recht, der gerne mal nach Paris möchte.

Gesucht, gebucht – geht ja so schön einfach heutzutage. Für uns in den „reichen Ländern“ wohlgemerkt, in unserer persönlichen bubble of life.

So viele Menschen auf der Welt haben diese Möglichkeit nicht. Nicht mal ihre Grundbedürfnisse nach Nahrung und Sicherheit sind erfüllt. Wie weit klaffen diese Welten noch immer auseinander…

Wir werden also im Frühling mit dem Zug nach Paris fahren und uns dort eine schöne Zeit machen. Nur Mutter und Sohn. Ein Privileg, dessen ich mir wohl bewusst bin und das eigentlich keines sein sollte.

25 km/h

Wozu brauchst du immer noch eine Bestätigung, dass dir das zusteht?

Du bist über 40 und weißt, dass dir keiner mehr was vor machen kann. Worauf wartest du?

Wenn nicht heute, wann dann, verdammt nochmal?!

Da fahren zwei Brüder, die sich nach 30 Jahren erst zur Beerdigung ihres Vaters wieder sehen, mit ihren Mofas aus Teenagerzeiten los, vom Schwarzwald an die Ostsee und werfen sämtliche Bedenken über Bord. Sie machen ihren Jugendtraum wahr, überwinden Grenzen und fangen endlich an zu leben, bringen Dinge aus der Vergangenheit zu Ende.

Ein schönes Märchen erzählt der Kinofilm „25 km/h“ sehr unterhaltsam und mit einer Art Sehnsucht, die nur Leute jenseits der 30 verstehen.

Mach es jetzt, hör auf zu denken und tu es!

Dinge geschehen, weil wir sie wollen.

The Atlantic and you

Ich liebe diesen Slogan von SATA!

Gleich geht’s zurück über den Atlantik nach Lissabon, allerdings mit TAP und dann weiter nach Frankfurt. Erst am späten Abend werden wir ankommen. Dann haben wir die uns bei der Hinreise geschenkten zwei Stunden wieder zurück gegeben und einen kompletten Tag an Flughäfen und in Flugzeugen verbracht.

Vielleicht komme ich irgendwann mal wieder und „noch vielleichter“ leiste ich mir dann den vierstündigen Direktflug mit Azores Airlines.